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Anreise

Als der Flug 5J 539 nach Busuanga in dem überfüllten Wartesaal von Cebu Pacific endlich mit zwei Stunden Verspätung aufgerufen wird, sehe ich zu meiner Enttäuschung um die 80 Leute aufstehen. Ich hatte die leise Hoffnung gehabt, dass wir wieder Mal mit einem der kleinen Propeller mit 19 Sitzen, die ich so sehr liebe, fliegen sollen. Aber die Zeiten haben sich geädert.

Nord Palawan, oder wie die Insel heißt, Busuanga mit der kleinen Stadt Coron sind von den Touristen entdeckt worden. Als ich vor 15 Jahren das erste Mal in Coron war, ja noch vor 5 Jahren, gab es nur zweimal am Tag einen kleinen Flieger nach Busuanga. Die Piste war nur eine Graswiese, das Flughafengebäude eine Betondecke auf vier Säulen, ohne Wände. Mit zwei Stuhlreihen, einen Pult für das Einchecken und eine rostige Personenwaage: Die Taucher mussten am besten gleich zwei Sitzplätzen kaufen, um sicher sein zu können, dass das Tauchgepäck auch mitgenommen wurde.
            

Jetzt wartet in Manila eine 80 Personen Maschine mit zwei Propellern auf die Passagiere. Der Pilot entschuldigt sich über den Lautsprecher gleich für die Verspätung. Der Luftraum über den Flughafen von Manila ist überfüllt. Was er nicht sagt ist, dass die Technik veraltet ist, und deshalb nur die Hälfte der möglichen Maschinen starten und landen kann. Der vierte Terminal wurde von Fraport erbaut, und ist nie bezahlt worden

Wir legen los und zu meiner Freude fliegt er nicht höher als die alten kleinen Maschinen. Man kann sehr gut das graue Meer und die vielen kleinen grünen Inseln mit ihren weißen Stränden und türkisblauen bis smaragdgrünen Riffen drum herum sehen. Ehe wir Busuanga erreichen nähert sich die Sonne den Horizont.    

In Busuanga ist inzwischen ein richtiger kleiner Flughafen entstanden. Mit Kontrollturm und Zementpiste.

Richi wartet mit dem Auto von Club Paradise und wir fahren ca. 15 Min über unbefestigten roten Straßen zum Flussufer. Hier wartet das Auslegerboot, Banca genannt, und wir fahren den Fluss hinunter. Rechts und links dichter Mangrove, vorne färbt die untergehende Sonne Himmel und Wasser orangerot. Wir machen einen kurzen Stopp bei dem Schwesterresort El Rio del Mar, das ich mir die nächsten Tage beim Tageslicht anschauen werde. Als wir aufs Meer hinauskommen ist es bereits Dunkel und wir fahren dem kräftigen Licht von Club Paradise entgegen.    

Club Paradise ****

Wir landen direkt am Sandstrand vor dem Hotel– wegen den Auslegern können die Bancas nicht an einer Brücke anlegen - und steigen aus. Ein kleines Dreimannorchester empfängt uns mit einem mehrstrophigen Lied in der Landessprache, wovon ich nur ab und zu das Wort Club Paradise verstehe. Und dann kommt auch Dirk angerannt. Er ist der Besitzer von dem Tauchshop hier und in den zwei andern Hotels El Rio y Mar und Cashew Grove. Wir kennen uns schon seit vielen Jahren, weil wir uns immer auf der boot Messe in Düsseldorf treffen. Immer hat mich Dirk eingeladen, aber erst jetzt hat es geklappt. Wir verabreden uns für Dinner, aber erst muss ich mein Zimmer finden und mich ein wenig frisch machen.

Bereits auf dem Weg zum Zimmer komme ich nicht aus dem Staunen. Das alles ist viel, viel größer als ich es mir vorgestellt habe, 55 Zimmer hat das Hotel und gerade eben sind um die 100 Gäste untergebracht. Was man allerdings gar nicht merkt. Wo sind sie nur alle?
Es gibt einen Swimmingpool, eine Bibliothek, ein Shop, ein Spa und einen Tennisplatz..
           

Das Buffet ist riesig und voll leckeren Sachen. Ein Weinkeller mit Weinen aus aller Welt hat das Haus – und wir teilen uns einen sehr guten Rotwein aus Chile. Ich bekomme die neuesten Nachrichten aus der Gegend. Wir haben viele gemeinsame Bekannte und ich erfahre, dass es jetzt neuerdings eine richtige Fähre zwischen Coron und El Nido gibt- die Montenegro Line. Die Überfahrt dauert nur 4 Stunden. Das hat uns immer gefehlt!! Die Route wurde bisher von einer Banca gefahren, der aber jedes Jahr mindestens zweimal irgendwo stecken blieb.   

Mein geräumiges Zimmer hat ein großes Bad mit Marmorwände und -boden. Von der Terrasse aus sieht man aufs Meer. Obwohl es eines der günstigeren Zimmer ist, hat es A/C, Kaffe und Tee, Minibar, Telefon und Safe. Fön oder Fernseher wird auf Wunsch auch zur Verfügung gestellt. Nach der Langen Reise tut es gut auszuschlafen


3. Mai
Dennoch wache ich sehr früh auf- frisch und ausgeschlafen, und ich nutze die kühlen Morgenstunden dazu eine Runde im Resort zu gehen und entdecke Erstaunliches. Was alles Möglich ist auf nur 9 Ha! Die Inselmitte ist ein hoher Felsen und überall versteckt sind Häuser erbaut. Unten finde ich einen Brachwassersee – die Lagoon. Viele Vögel fliegen hin und her auf der Jagd nach Fischen oder Insekten. Große Warane leben hier. Auf dem ferneren Ufer ist dichter Mangrove, wo sie sich verstecken können.

Weiter weg von den Bungalows entdecke ich große Bäume, die sehr komisch ausschauen. Es sind Abertausende von Fliegenden Hunden, oder wie sie wegen ihren roten Haarschopf auch heißen, Fliegende Füchse, die tagsüber in den Bäumen hängen. Beim Sonnenuntergang fliegen sie alle auf einmal zur großen Insel um Früchte zu fressen. Die Luft ist voll von Ihren quietschenden Gesprächen.    

Auch eine Baumschule mit Kompostieranlage und eine Wasserreinigungsanlage finde ich. Im Clubhaus befindet sich Bar und Rezeption, Tischtennis und Billard. Hier ist auch freies WLAN. Ein Spa, ein Shop und eine Klinik finde ich auch.

Lesen Sie mehr über Club Paradiese hier: Club Paradise
Und zu den Tauchplätzen hier: Tauchplätze

Nach dem sehr reichhaltigen Frühstücksbuffet steht Tauchen auf dem Programm. Das Hausriff vor Club Paradise ist weltberühmt. Es kommen Fotografen aus aller Welt um dort wochenlang zu tauchen. Seit nunmehr 23 Jahren steht das Riff unter strengem Naturschutz. Einmalig für die Philippinen, ja recht einmalig in der ganzen Welt leben in dieser Gegend mehr als 30 Dugongs – Seekühe. Die Tiere sind vom Aussterben bedroht und stehen unter strengem Artenschutz. Seit Jahren leisten Dirk und seine Frau Jeanette - eine Meeresbiologin aus Manila - große Arbeit um die Fischer und deren Kinder für die Unterwasserwelt zu sensibilisieren. Seit langem wird hier nicht mehr gebombt und die Dugongs nicht mehr gejagt.

Heute zunächst Mal das Hausriff. Dirk und ich ziehen los und genießen die Farbenpracht direkt vor der Tür. Rechts und links von einer großen Sandwiese sind Korallen voller Leben.
Die Dugongs kommen für ein paar Tage auf die Wiese zum Grasen und ziehen dann weiter. Überall sind frische Fraßspuren.

Abends um 18 Uhr geht es zum dritten Mal ins Wasser. Wir sehen eine riesengroße Spanische Tänzerin und eine Menge Lobster und Garnelen. Auf der anderen Seite der Wiese gibt es Mandarinfische.

Da ich keine Zeit für Lunch hatte, komme ich mit einem Bärenhunger zum großen Buffet. Alles vom Feinsten, sei es Fleisch, Salate oder Desserts.

4. Mai
Heute möchte ich die Dugongs endlich selber sehen. Nach einer ausführlichen Briefing gehen wir ins Boot. Eine gemischte Gruppe aus Russen, Japaner und meiner Wenigkeit.

Wir fahren zu den Plätzen, wo die Tiere öfters gesehen worden sind, aber heute haben wir kein Glück. Dafür haben wir zwei sehr schöne Tauchgänge in der Bucht einer anderen Insel.

Das Dugong Divecenter organisiert auch Tagestouren oder Mehrtagestouren nach Apo Reef. Dieses geschützte Riff mitten im Meer ist bei Strömung ein Highlight. Fischschwärme ohne Ende, Haie und Schildkröten in Mengen und öfters einen Manta. Es ist allerdings weit dahin, und man muss früh aufstehen.    

El Rio y Mar ****

5. MaiHeute muss ich leider Abschied nehmen. Das Boot fährt erst zum Schwester-Resort El Rio y Mar. Es liegt wunderschön an der Mündung des Flusses Maricaban direkt gegenüber von Club Paradise.           

Das Resort ist viel kleiner und strahlt eine edle familiäre Atmosphäre aus. Hier findet man alles, was ein 4*-Resort ausmacht - einen sehr schönen Pool, acht Bungalows direkt am Strand, Suites mit zwei Zimmern in zwei Etagen, Restaurant und Tauchshop. Wie in Club Paradise ist immer ein Arzt oder Krankenschwester anwesend.
            

Hier haben auch die Zimmer WLAN. Von dem Koch habe ich bereist Leute schwärmen hören. Es gibt hier ein Hausriff, allerdings nicht mit dem Riff vor Club Paradise vergleichbar.

Dugong Divecenter hat hier eine eigene Vertretung    

Cashew Grove ***

Die Fahrt geht der Küste entlang gegen Westen. Hier liegt mein nächstes Ziel: Cashew Crove Dive Resort. Zwei Briten, Bill Scanes und Ian Nelson, haben hier einen Traum verwirklicht. Nach vielen Jahren als Ingenieur in aller Welt tätig möchte Bill hier seinen Lebensabend verbringen. Schon einmal hatte er ein Resort in Puerto Galera und kennt sich gut mit dem Hotelbetrieb aus. Seine gut ausgebildete Mitarbeiter haben in Club Paradise gelernt, und der Chef selber war früher in El Rio y Mar tätig.    

Seine Vier-Gänge-Menus sind ein Gedicht. Die Bungalows hat Bill selber entworfen, da er mal nebenbei Architektur studiert hat. Sie sind komplett aus Bambus und sehr ungewöhnlich - fast rund und am Dach mit Flussgras (Nipa) gedeckt um gegen die Sonnenstrahlen zu isolieren. Die Wände aus Bambusmatten sind gut isoliert und haben viele Fenster, die mit Insektengitter versehen sind. Dadurch kommt die Meerbrise direkt ins Zimmer.    

Die Hälfte der Bungalows sind mit A/C ausgestattet, der Rest mit Fan. Diese haben unterm Dach extra große Öffnungen für die Lüftung. Die Bäder - teilweise unter offenem Himmel - haben Dusche mit Warmwasser. Das Restaurant ist ein wunderschönes zweistöckiges Gebäude mit Bar und direkt dahinter liegt der Pool mit Poolbar.
Im Resort sind an diesem Abend einige Gäste. Wir unterhalten uns lebhaft. In einem so kleinen Resort lernt man sich schnell kennen. Für die Unterhaltung sorgt der philippinische Tauchinstructor Chris mit Liedern begleitet auf seiner Gitarre.

6. Mai
Man schläft hier wunderbar. Die Betten sind hervorragend und die Luft frisch. Wieder erwache ich sehr früh und einige von uns besteigen den kleinen steilen Felsenhügel am Ende von Strand um den Sonnenaufgang zu genießen.

Heute muss ich mir das Hausriff anschauen. Leider hat es sehr unter Zyanid und Dynamit gelitten, Wir finden dennoch einige kleine Sehenswürdigkeiten, aber viel ist es nicht. Wir hoffen, es kann durch das Resort geschützt werden. Momentan eignet es sich nur für Ausbildung. Doch, gerade um den Felsen am Ende vom Strand herum gibt es schöne Korallen für Schnorchler und vielleicht auch für Taucher. Es muss alles erst erforscht werden, da das Resort erst in Februar 2012 eröffnet wurde.    
   
Es ist Sonntag. Dirk ist von Club Paradise herüber gekommen und bietet an mit ihm zu seinem Privathaus zu fahren - ein Traum von einem Haus!! Auf einem Hügel liegend hat es einen atemberaubenden Ausblick über die Wälder und das Meer. 11 Ha nennt er seine eigene und hier wird kunterbunt alles Mögliche angebaut – und alles ökologisch versteht sich. Tausende von Bäumen hat er pflanzen lassen. Wir besichtigen alles gründlich und entdecken gemeinsame Interessen, die weit über das Tauchen hinausgeht..    
Es ist spät Nachmittag geworden. Eigentlich wollte ich noch einen Versuch machen die Dugongs zu sehen, die angeblich öfters in der Bucht hinter dem Felsenhügel sind. Wegen Ebbe muss ich den Kajak über Sand und Seegraß schleppen, bis ich endlich los paddeln kann. Doch, eine leichte Brise ist aufgekommen und macht es unmöglich etwas durch die leichten Wellen zu erkennen. Trotzdem ist es eine schöne Tour, nur etwas mühsam den Kajak wieder hinein zu schleppen. Zum Glück entdeckt mich einer der Angestellten und kommt sofort angelaufen um mir zu helfen. Der Tag ist fast vorbei, doch um ein paar Fotos zu machen, ehe die Sonne untergeht, bleib noch die Zeit.

Wieder gibt es ein fantastisches Dinner. Wir sind heute nur noch drei Gäste und Bill isst mit uns. Wir teilen uns ein paar sehr guten Flaschen Weißwein und unterhalten uns lebhaft. Ein junges Paar aus Luxemburg und Nicaragua das in Hanoi arbeitet, und mit Bills internationale Erfahrungen gibt es Gesprächsstoff genug für den Abend.   

7. Mai
Heute wieder Abschied. Bill fährt mich über die „Highway“ zum Flughafen - eine löcherige Kiespiste mit einigen wenigen zementierten Stellen.

Im Flughafen werden alle Koffer geöffnet und von den Zöllnern nach Obst und Muscheln durchsucht nach den sehr strengen Regeln von in Palawan. Man will unbedingt vermeiden, dass die endemischen Arten durch Ein- oder Ausfuhr von Pflanzen oder Tieren zu Schaden kommen. Nach Zahlung von 20 PHP Gebühr heißt es Warten. Diesmal ist der Flieger „nur“ eine Stunde verspätet, was aber völlig reicht in der heißen, überfüllten Wartehalle, wo die Ventilatoren vergebens versuchen uns etwas Abkühlung zu verschaffen.

Manila

In Manila wartet schon das Auto, das mich zum Bayview Hotel fährt. Ehe ich mit dem Einchecken fertig bin, sind schon meine alten philippinischen Freunde da. Wir haben uns zum Lunch verabredet. Wer vor Jahren mit der Coco Explorer gefahren ist, wird sich an Doc Vinson und das Band „ the Pirates“ erinnern. Wir sind seitdem befreundet und treffen uns immer, wenn ich in Manila bin. Inzwischen hat Lory und Vinson zwei süße Kinder und wir tauschen uns über alten Bekannten aus. Es kommt hier wieder zur Sprache, dass die Philippinos sich vor den Chinesen fürchten. Die zwei Länder streiten sich über ein Stück Meeresboden mit Erdöl-Vorkommen, und gegen die Großmacht können die Philippinen sich nicht verteidigen, Lory und Vinson überlegen deswegen auszuwandern. Dieses Thema wird jetzt überall diskutiert.   

Später am Abend treffe ich mich mit zwei der Eigentümer von dem Schiff Vasco, das neu renoviert worden ist. Wir diskutieren die Mögliche alternativen Routen zu Tubbataha. Ich kann den Wunsch vieler Europäer nach längeren Fahrten nach Tubbataha vorbringen. Die Asiaten kommen immer nur für ein paar Tage, aber kein Europäer fährt nach Tubbataha für vier Tage.   

Panglao, Alona Beach

8. Mai
08:30. Abflug nach Tagbilaran auf Bohol - diesmal ohne Verspätung. In Tagbilaran wartet schon der Fahrer vom Oasis Resort. Auf dem Weg nach Alona Beach staune ich über die offensichtlichen Fortschritte in der Gegend. Anstelle von den alten Stelzenhäusern aus Holz sehe ich jetzt schmucke Steinhäuser in gepflegten Gärten.

Ich benutze den Nachmittag um eine Runde zu drehen. Es ist unglaublich, was hier passiert. Die Wirtschaft brummt, und alle wollen mitmachen. Waren hier vor fünf Jahren fünf Tauchshops und 10 Hotels, sind es jetzt 30 Tauchshops und vielleicht 50 - 60 Hotels oder mehr. Es werden Apartments für Ausländer, die den Winter über bleiben wollen, gebaut und sofort verkauft. Überall gibt es Imbisse, Restaurants, Läden und Massagesalons.

Ich habe mich mit Sonja verabredet, die Besitzerin von dem schmucken kleinen Boutique-Resort ChARTs. Sie hat hier etwas ganz ungewöhnliches geschafft: Ein kleines familiäres Hotel und gleichzeitig eine Kunstausstellung. Im Restaurant stellen einheimische Künstler ihre Werke aus. Sonja ist Kosmetikerin, Masseurin, Jogalehrerin und Künstlerin –alles in einem. Und sie hat viele Jahre in der Tourismusbranche gearbeitet - ideale Voraussetzungen um den Traum vom eigenen Hotel zu verwirklichen. Die Gäste, die bei Sonja gewohnt haben, können das nur bestätigen. Sonja kümmert sich persönlich um jeden. Und ihr Spa hat einen sehr guten Ruf.

Nachher gehe ich durch die Resorts, die ich von früher kenne, und staune wieder, wie sich alles entwickelt hat – mal zum Besseren mal zum Schlechteren. Ein schreckliches Hotel am Ende vom Strand, das früher Chrystel Grove hieß, ist komplett umgebaut worden und heißt jetzt Amorita. Es ist ein wunderschönes Viersterne Hotel geworden. Das kann man nur bewundern und empfehlen.

Das vor 15 Jahren beste Hotel am Strand, Alona Tropical, damals schmucke Bambushütten, ist jetzt ein sehr großes Hotel in zwei Etagen. Die Leute müssen richtig Geld verdient haben, aber für meine Begriffe ist jeder Charme verloren gegangen.

Das Oasis Resort dagegen ist schön geblieben, auch wenn sehr viel dazu gebaut worden ist. Hinten liegen die Bungalows immer noch friedlich im schönen Garten um den Pool herum und vorne zum Strand hin ist ein neues Restaurant in zwei Etagen dazu gekommen. Auf der Terrasse oben sitze ich lange und genieße die frische Briese vom Meer, die die Hitze erträglich macht. Auch hier ist selbstverständlich WLan eingeführt worden.
Lesen Sie mehr über Oasis hier: Oasis Dive Resort

9.Mai
Heute ist wieder Mal Tauchen angesagt. Eine Tagestour nach Balicasac. Dieses Inselchen steht seit vielen Jahren unter Naturschutz, und ein großes Erlebnis erwartet uns. Erster Tauchgang am "Kathedrale" ist ein Steilhang über und über mit Korallen bewachsen. Keine Spur von Bleiche oder Beschädigungen. Wir sehen viel Fische, Schildkröten, Schnecken und vieles mehr.    
   
Zweiter Tauchgang am „Black Coral“
ist noch überraschender. Ein großer Schwarm Makrelen - bestimmt mehrere tausend Tiere - wirbeln im Kreis vor uns. Lange betrachten wir den Tanz der Fische, ehe wir unsere Aufmerksamkeit den anderen Tieren zuwenden. Und es gibt genug zu sehen. Der Ort ist über und über bewachsen und es wimmelt mit Fischen, Schnecken, Krebse und Schildkröten.

Tauchen auf Panglao

Abends habe ich ein langes Gespräch mit dem Besitzer von Oasis und Sea Quest Divers. BJ ist auch schon 20 Jahre auf den Philippinen und wir haben viel zu besprechen.

10. Mai
Heute sind wieder zwei Tauchgänge angesagt. Ich hatte mich wieder für Balicasac angemeldet, aber leider haben zu weinig Gäste das Gleiche getan. Stattdessen fahren wir hinaus direkt vor dem Beach zu einer großen Sandwiese mit Korallenblöcken. Unter Anderem treffen wir hier auf drei der größten Anglerfische, die ich jemals gesehen habe – darunter ein Monster in grün und rot mit weißen „Warzen“. Am Ende des Tauchganges kommen wir zu einer schön bewachsenen Steilwand.

Am Nachmittag unternehme ich noch einen Hotelbesuch. Das ehemalige, sehr beliebte Alona Palm Beach ist von einer philippinischen Kette mit mehreren Luxushotels auf den Philippinen übernommen worden. Das Hotel, jetzt Hennan genannt, hat das größte Grundstück und den schönsten Strand am Beach. Wie schon früher hat das Hotel nur 12 sehr große Deluxe Bungalows. Es sollen dort 150 Zimmer gebaut werden.

Abends ist Livemusik direkt nebenan, was man im Beachrestaurant hautnah mitbekommt. Unterhalten können wir uns dennoch. Nachdem sich BJ zurückgezogen hat, sitze ich noch bis fast Mitternacht und schreibe Bericht. Doch als es beginnt in Strömen zu regnen und die Mücken aggressiver werden, gebe auch ich mich geschlagen.

Anda

11.Mai
Um 9 muss ich wieder Mal Abschied nehmen. Die ganze Tauchausrüstung kommt in den Van und los geht es. In Anda angekommen fällt sofort auf, dass es hier ein wenig anders ausschaut als an anderen Orten. Entlang der Hauptstraße steht alle 40-50 m an beiden Straßenseiten ein großer, orangefarbener Krug mit einer Bougainvillea – jeder in einer anderen Farbe. Ich erfahre später, dass es keine Krüge sind, sondern Autoreifen, die aufgeschlitzt und umgestülpt mit Klammern zusammengehalten werden.

Schön sieht es aus. Urheberin ist die hiesige Bürgermeisterin, die als Krankenschwester jahrelang in England gearbeitet hat. Offensichtlich hat sie einige Ideen aus Europa mitgebracht. Dazu ist sie allgemein beliebt, weil sie nicht - wie 99% ihre Kollegen – als korrupt gilt.

Besonders die Hotelbesitzer wissen ihre Bemühungen zu schätzen. Sie hat begriffen, dass diese arme bergige Gegend keine andere Chance hat als durch Touristen und Taucher zum Wohlstand zu kommen. Demnach bemüht sie sich die Fischer in den Schutz der Riffe einzubeziehen und ihnen klar zu machen, dass die neuen Jobs in der Tourismusbranche zu finden sind. Dabei muss man auf die junge Leute setzen. Die alten Fischermen kann man schwer von ihren Gewohnheiten abbringen, das tägliche Essen kostenlos und mit sehr wenig Mühe aus dem Meer zu ziehen.

Diese Halbinsel im Südosten von Bohol ist erst in den allerletzten Jahren in den Focus der Taucher und Touristen gekommen. Vor der Südküste liegt en kilometerlanges, prachtvolles Riff. Im Westen ist die Küste felsig, und zum Wasser runter geht es nur über Treppen. Im Osten erstreckt sich ein etwa zwei Kilometer langer weißer Sandstrand. Dafür liegt das Riff im Westen direkt vor der Küste im Osten 5-600 m weiter draußen.
Bis zum Leyte und die Walhaien ist es nicht weit und einige Resorts bieten Tagestouren dahin an.

Auf dem Weg zum nächsten Ziel nutze ich die Gelegenheit ein paar Resorts, die ich noch nicht kenne, einen Besuch abzustatten. Das Coco White Beach Resort im Westen ist ein preisgünstiges Resort mit 10 Bungalows und einem großen Swimmingpool. Von dem Tauchlehrer erfahre ich die letzten Neuigkeiten aus dem örtlichen Entendamm. Das Resort hat keinen Beach, sondern wie alle Resorts hier im Westen einen felsigen Steilhang. Auf dem kleinen Sandstrand parken die Fischer ihre Boote.

Dann steht Anda White Beach Resort auf dem Programm. Vor diesem edlen Resort fängt der lange weiße Strand an. Bei Ebbe kann man hier kilometerweit am Strand laufen. Das Resort hat 10 Zimmer in zwei Gebäuden, alle mit Meeresblick. Gebaut wurde es von dem Holländer Cornelis de Wein und seine philippinische Frau Grace. Das Resort hat alles, was ein 4*-Resort ausmacht, nur keinen Tauchshop. Die Taucher werden von Blue Star oder FloWer Beach abgeholt und betreut.

Blue Star Dive Resort ***

Endlich komme ich im Blue Star Resort an und werde aufs herzlichste von Patrick Ritter und Christian (Diggi)Ash empfangen, die ich beide seit vielen Jahren kenne. Patrick war Inhaber von dem schönen Ananyana Resort auf Panglao, und Diggi hat Camiguin Action Geckos erbaut.
            
Jetzt sind sie hier und bilden ein gutes Team, Patrick als Manager und Diggi als Tauchshopchef und der Mann für alles Praktische im Resort . Als alte Schulfreunde kennen die sich schon ein Leben lang. Erst seit Weinachten haben sie Blue Star gepachtet und haben damit große Pläne.

12. Mai
Heute werde ich mir das berühmte Hausriff von Blue Star anschauen. Wir – Diggi, der Guide William und ich – gleiten übers Riffdach und tauchen über die Riffkante ab. Bei leichter Strömung gleiten wir der schön bewachsenen Steilwand englang. Über und über mit Soft-Corals bewachsen finden wir einiges an Makro. Unten schwimmen gelegentlich große Blaufinnen Makrelen vorbei. Als wir wieder über die Riffkante auftauchen, begegnet uns eine Schule großer Makrelen. Alle 20 m finden wir Anemonen mit den entsprchenden "Nemos" und kleine fast durchsichtige Putzergarneln. Überall wuseln die Rifffische um uns herum. Alles ist sehr gesund und lebendig.

Den zweiten Tauchgang müssen wir vorzeitig abbrechen. Die Strömung ist inzwischen so stark, dass wir über das Riffdach fliegen und keine Zeit haben irgendetwas anzuschauen. Nach nicht mal 15 Min sind wir bereits fast 1 Km vom Boot weg. Nicht daran zu denken, wo wir gelandet wären, wären wir 60 Min unten geblieben.

Nach dem Lunch besteigen Diggi und ich die zwei Mountainbikes vom Resort. Mit Helm ausgestattet radeln wir Richtung Osten. Es ist Samstagnachmittag und es ist Feiertagsstimmung, Viele Leute flanieren mit Babys auf dem Arm. Man steht in Gruppen und klönt und auf der Straße laufen Kinder, Hunde und Hühner mit kleinen Küken in allen Richtungen frei herum.

Unser erster Stopp ist das Amun Ini Resort, von dem ich bereits gehört habe, dass es besonders schön, aber auch etwas teuer sein soll. Federico Carmona ist Filipino mit deutschem Vorfahren. Er war lange Zeit Manager von Ananyana Resort. Das Resort hat 16 sehr schöne Zimmer in zwei, zweistöckigen Gebäuden. Das ganze Resort, jedes Zimmer, ja jedes Bad ist darauf eingerichtet Meeresblick zu haben. Einen schönen Pool liegt vor den Gebäuden und unten findet man einen kreideweißen Strand mit Beachbar und Spa. Nur der Tauchshop bleibt momentan leer. Bis auf Weiteres werden die Taucher im Resort von Blue Star aus betreut.

Wir unterhalten uns lange mit „Fred“, bewundern alles und radeln dann weiter Richtung Dorf Anda und den langen öffentlichen weißen Strand. Dort hat Blue Star einen kleinen Shop mit Verleih von Schnorchelausrüstung.

Ein Familienfest ist in vollem Gange. Diese Sippe scheint sehr zahlreich zu sein. 800 Leute sind aus aller Welt gekommen um drei Tage lang zu feiern. Von einer Tribune aus erzählen Familienmitglieder ihre Geschichten. Die ganz gebratenen Schweine liegen bereits für das Abendessen bereit. Live Musik wird natürlich auch geboten. Diggi präsentiert mich für die Bürgermeisterin, und ich lobe ihre Bestrebungen für die Gegend. Ihre Empfehlung am Sonntag nach Lamanok Island zu gehen stimmen wir zu. Anschließend radeln wir die 12 km zurück und finden, dass wir uns so das Dinner verdient haben.

13. Mai
Schon früh erledigen wir unsere zwei Tauchgänge. Die Strömung hat aufgehört und wir genießen in Ruhe die Steilwände. Ein wenig Strömung hätten wir gerne gehabt um auch größere Fische zu finden. Doch, nichts im Leben ist vollkommen, und so bleiben uns eine Menge kleine Fische, die in der schwachen Strömung jagen.

Schnell geht es zurück Richtung Anda. Wir wollen nach Lamanok, die Chicken-Island. Die Bürgermeisterin hat hier alles in System gesetzt. An der Küste steht eine Bambushütte, wo wir Eintritt zahlen. Über eine Bambusbrücke laufen wir mehrere hundert Meter durch die Mangrove hinaus zur Küste. Hier steht im Wasser auf Stelzen eine weitere große Hütte mit Kühlschrank voller Getränke und eine Frau, die kassiert. Eine Menge frisch gestrichene kleine Auslegerboote warten auf die Besucher. Die Bootsmänner und –Frauen tragen alle offizielle, grünen T-Shirts, worauf deren Funktion zu lesen ist.Das alles ist hier sehr unüblich.
            
Wir werden zur Insel hinausgepaddelt und von einer älteren Frau empfangen. Sie ist die Guide, und auf ihrem T-Shirt steht sogar ihren Namen: Eleutheria. Sie begrüßt uns und Diggi erwähnt unseren Namen, welche sie dann auch nicht mehr vergisst.

Die kleine Insel besteht auf Kalkstein, durch das Wasser wie einen Schweizerkäse durchlöchert. Jeder Stein ist durchlöchert und hat messerscharfe Kanten. Die Bürgermeisterin hat etliche Gehwege anlegen lassen. Trotzdem gibt es immer noch Stellen, wo wir klettern müssen, was mit nassen Füßen in Badelatschen nicht so einfach ist.
            
Jede Höhle hat eine eigene Geschichte. Eine war für Beerdigungen vorgesehen, und hier gibt es noch ein paar einfache, alte Holzsärge, Knochenreste und einige fast versteinerte Riesen¬muscheln, die so aussehen, als ob sie für Weihwasser oder desgleichen verwendet worden sind. Die Höhlenwand mit den verwitterten Stalagmiten macht einen unheimlichen Eindruck.    

(Leider fängt meine Kamera an, Ermüdungserscheinungen zu haben. Die Fotos werden blass und der Himmer leicht rosa.)

In einer anderen Höhle wird verraten, warum die Insel Lamanok auch Chicken-Island genannt wird. Es gibt noch Schamane, an die die sonst so frommen Katholiken sich wenden, wenn sie ernste Probleme haben oder etwas über die Zukunft wissen wollen. Dann werden Riten abgehalten, heiliges Kräuteröl gegossen und Hähnchen rituell geschlachtet.
    
Die Höhle streckt sich weit in den Berg hinein mit etlichen Nebenhöhlen und Gängen. Angeblich verschwinden jedes Jahr Leute, weil sie ihren Weg nach Draußen nicht mehr finden. Die ganze Insel macht überhaupt einen etwas unheimlichen Eindruck. Ein paar steinzeitlichen Felsenzeichnungen gibt es noch über einen versteinerten Holzsarg mit einem ebenfalls versteinerten Schädelteil.

Das ganze Projekt gibt aber vielen Menschen ein Einkommen und es kommen auch bereits viele Besucher hier, weil die Broschuren überall ausliegen. Genau solche Initiative könnte man sich an anderen Orten wünschen, aber leider sind nur wenige Behörden so umsichtig

Moalboal

14. Mai

Wieder Mal muss ich Abschied nehmen, und mit Diggi, seine Frau Valerie und deren kleinen Wonneproppen Sebastian fahre ich nach Tagbilaran. Die Fahrt dauert zwei Stunden. In der Abfahrthalle der Fähren ist reger Betrieb. Da beide Fähren in nur 20 Min abfahren, wähle ich diejenige, vor deren Fahrkartenschalter nur wenige Menschen Schlange stehen. Das war wohl ein Fehler. Später zeigt sich, dass diese Fähre eine volle Stunden länger nach Cebu braucht als die andere. Wie im Flughafen muss man durch die Gepäckkontrolle. Für 15 meiner 30 Kg fallen noch Übergepäckgebühr an.Und dann noch 20 PHP (40 Cent) für die Träger, die meine großen Taschen auf die Fähre tragen. Die aber haben es verdient

Endlich kann ich mich in den angenehm kühlen Warteraum niederlassen, nach der brühende Hitze draußen eine Wohltat. Wie immer auf den Philippinen ist auch hier viel Lärm. Doch zur Abwechselung von dem sonst immer sehr lauten Fernseher stehen hier drei Herren mit Gitarren, die gar nicht so schlecht singen und spielen. Vor ihnen steht eine Schachtel für die Donationen für behinderte Menschen. Alle drei sind blind. Wie viele andere lege auch ich im Vorbeigehen meinen Obolus hinein. Ich habe First Class gebucht (für ca. 12 Euro) und wäre es nicht für den überlauten Fernseher an der Wand, könnte ich die 2,5 Stunden Wartezeit in Ruhe durchaus genießen.

In Cebu wartet bereits Rudy Poitiers, der Inhaber von Dolphin House. Wir haben schon lange einen engen Kontakt, da ich die Entwickelung des Resorts von den ersten Anfängen, wo nur eine Lodge und ein paar Bungalows da waren, begleite. Heute sieben Jahre später ist daraus ein viert bis fünf Sterne Resort geworden.

Nach erledigten Einkäufen kommen wir in den Abendverkehr hinaus. Wir folgen die Küstenstraße Richtung Süden und biegen dann rechts ab in die Berge. Der Verkehr ist jetzt erträglich, doch in der anbrechenden Dunkelheit wird die Fahrt durch die Dörfer erheblich erschwert.

Dolphin House****+

In Dolphin House angekommen werde ich von dem Tauchbasis-Leiter und Manager Kurt Gehrig und von einigen Mitarbeitern aufs herzlichste begrüßt.

Dinnertime! Wegen der Dunkelheit verschieben wir den Rundgang auf morgen. Doch, sofort fällt auf, dass die Hibiskus, die alle Wege säumen und die vor drei Jahren nur ca 50 cm groß waren, mir jetzt über den Kopf gewachsen sind. Anfangs fällt es mir deshalb schwer mich hier zu orientieren. Jeder Bungalow ist jetzt vom Pool oder vom Weg her nicht mehr zu sehen. Man sitzt nun ganz privat auf seiner Terrasse.

Bleibt nur zu erzählen, dass das Dinner hervorragend war, und dass Schüler aus der lokalen Schule eine schöne Tanzaufführung zum besten gab.   
   
15. Mai

Ruhetag! Auf dem Gelände stehen mehrere kleine „Häuser“ mit bequemen Polsterbänken. Es ist angenehm schattig und luftig hier zu liegen und lesen. In der Mitte steht ein Tisch, wo man Getränke und Malzeiten serviert bekommen kann. Einen sehr angenehmen Platz für den ersten richtigen Ferientag. Zur Auswahl stehen auch viele gepolsterte Liegen. Am kühlsten ist es draußen auf der kleinen „Insel“ an Ende des Steges, wo immer eine leichte Brise weht.

16. bis 19. Mai

Die Tauchplätze hier sind alle Steilwände, einige fantastisch mit Gorgonien bewachsen. An einigen gibt es große Schwärme kleiner Fische. Kurt und Rudy tun sehr viel um das Hausriff und das Inselchen Pescador zu schützen, aber es ist schwierig als Ausländer gegen die Fischer und die lokalen Bürgermeister an zu kommen. Jeder ist mit jedem verwandt, und man schützt immer seine Familie. Die Bürgermeister nehmen gerne die Schutzgebühren, aber oft fehlen die Gegenleistungen. Letztendlich müssen sie ja wieder gewählt werden. Einige Schutzzonen sind doch abgesperrt worden, Sanctuaries, innerhalb denen nicht gefischt werden darf. Rund herum liegen kleinste Fischerboote, jeweils mit einem Mann. Diese Schutzzonen sind so zu sagen die Kinderstuben der Fische. Die kleinen Fische sollen hier in Ruhe gelassen werden, damit überhaupt einmal wieder große Fische gefangen werden können.

Das Resort Es ist beeindruckend, was hier in den wenigen Jahren entstanden ist. Das Resort ist in der Tat ein kleines Paradies geworden - einen Shop mit Kunst, Kleider und Schmuck, eine schöne Rezeption, Tauchshop mit Büro, große Räume für das Equipment, Füllraum mit Nitrox-Mixanlage und anstelle von Spülbecken Duschen, damit man nicht seinen Anzug in die Brühe, die man sonst immer vorfindet, werfen muss.
           
Restaurant und Küche haben sich verdoppelt, und dort arbeiten jetzt mehrere Sterneköche. Alles Brot wird hier gebacken. Bessere Croissants habe ich nirgends bekommen.
Im ersten Stock befindet sich eine große Lounge mit Bar, Billard und einen sehr großen Flachbildschirm. Vom Balkon davor hat man einen herrlichen Ausblick aufs Meer.

Mitten im Garten befindet sich der Spa, wo ich inzwischen von Helen mehrere klasse Massagen bekommen habe. Auch Pedi- und Manicure werden angeboten, und wer es lustiger mag, kann sich die Nägel künstlerisch gestalten lassen.   

Magic Island Dive Resort ***

19. Mai
Heute bin ich bei Magic Island Dive Resort zum Dinner eingeladen. Desiree und Arie kenne ich seit einigen Jahren von der boot-Messe, doch das Resort selber sehe ich zum ersten Mal. Es liegt am südlichen Ende von Panagsama Beach auf einen Felsen direkt am Meer. Mit viel Fantasie und künstlerischem Sinn haben die zwei eine schöne Anlage gebaut. Der Tauchshop liegt am Wasser und von da steigen die Terrassen hinauf zum Restaurant und die 10 sehr geschmackvoll eingerichteten Bungalows. Alles ist hier überschaubar, herzlich und von hoher Qualität.   

Wir unterhalten uns lebhaft, haben wir doch viele Themen rund ums Tauchen vor Ort zu besprechen. Das Essen ist hervorragend und es wird spät, ehe ich zurück gebracht werde.
Desiree und Arie sind zusammen mit Rudy durch die Jahre die treibende Kräfte gewesen um die Sanctuaries einzurichten und die Riffe sauber und zu halten.
Lesen Sie mehr zu Magic Island Dive Resort hier: Magic Island

21.Mai
Heute geht es wieder nach hause. Ich nehme von allen herzlich Abschied - von den Tauchguides Marvin, To-To und Luis, die uns so gewissenhaft unter Wasser geführt haben, von Helen, die in ihren kleine Händen so viel Kraft hat, von Ai-Ai in der Rezeption, der mich sofort wieder erkannt hatte, obwohl das letzte Mal drei Jahre her sind, und nicht zuletzt von Kurt und Rudy, mit denen ich jeden Abend zusammen gesessen bin und die meinen Aufenthalt so überaus angenehm gestaltet haben.

Rückreise

21. Mai

Heute geht es wieder nach hause. Ich nehme von allen herzlich Abschied - von den Tauchguides Marvin, To-To und Luis, die uns so gewissenhaft unter Wasser geführt haben, von Helen, die in ihren kleine Händen so viel Kraft hat, von Ai-Ai in der Rezeption, der mich sofort wieder erkannt hatte, obwohl das letzte Mal drei Jahre her sind, und nicht zuletzt von Kurt und Rudy, mit denen ich jeden Abend zusammen gesessen bin und die meinen Aufenthalt so überaus angenehm gestaltet haben.    

Herzlichen Dank an euch allen! Vor allem natürlich an Rudy, der mich so großzügig eingeladen hat.     

Aus Delphin Tours wurde Delphin Tours by TECS Reisen

Zum 01.09.2017 ist Anne de Saint Aubain, die Gründerin und langjährige Inhaberin von Delphin Tours,...



Mitteilung von Dolphin House Cebu

Ist Moaboal auf Cebu / Philippinen von den Typhonen betroffen worden?



Sind die Philippinen gefährlich?

Muss man sich Sorgen machen, wenn man auf die Philippinen reist?